Skip to content. | Skip to navigation

 

Salzburger Start-up erkundet die Unterwasserwelt.

 

So imposant die Weltmeere, aber auch andere Gewässer auf uns Menschen wirken, gehören sie immer noch zu den am wenigsten erforschten Plätzen der Erde. Während Google und Microsoft mittlerweile ganze Städte dreidimensional in ihren Kartendiensten anbieten, spezialisiert sich der gelernte Maschinenbauer und begeisterte Wassersportler Thomas Nemetz mit seinem Salzburger Start-up Ocean Maps auf die Unterwasserwelt.

Weltweit mehr als 500 Tauchplätze untersucht

Vom jordanischen Meer bis zur Küste Maltas und Kalifornien hat das achtköpfige Start-up Team mittlerweile 500 Tauchplätze unter Wasser vermessen und für die einfache Benutzung in Form einer Handy-App aufbereitet. Auch heimische Badegewässer wie der Attersee und der Traunsee wurden mittels hochmodernem Sonargeräten untersucht. Mit Hilfe von speziellen Sensoren, kann nicht nur die Wassertiefe sondern auch die Geländebeschaffenheit sowie die Bodenbeschaffenheit genau bestimmt werden. Diese Technologie kann auch verwendet werden, um Staudämme und die dazugehörigen Kraftwerke, aber auch Hafenerweiterungen unter Wasser genauer zu planen.

"Als Hobby-Taucher war ich stets erstaunt, dass es keine besseren, leicht verständlichen Karten für die Unterwasserwelt gibt. Daraus entstand die Idee, selber etwas auf die Beine zu stellen und damit quasi ein Google Earth für Unterwasser zu werden", erklärt Ocean Maps CEO Nemetz.

Die Entwicklungsarbeit des 2015 gegründeten Start-uphat nicht nur zahlreiche Auftraggeber, wie die größte amerikanische Tauchschule oder die jordanische Regierung,auch große US-Technologiekonzerne, haben bereits bei Ocean Maps ihr Interesse bekundet. Bis Ende 2018 sollen weit über 600 Unterwasser-Karten verfügbar sein.

Bildcredit: Pixabay