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Der Wald wird zum Therapiezentrum

In Bad Hofgastein können die Gäste die Urkraft des Waldes erleben.

Der Kur- und Tourismusverband Bad Hofgastein hat gemeinsam mit der „Naturdenkerin“ Sabine Schulz eine Broschüre herausgebracht, die zum „Waldbaden“ in der Umgebung des Ortes einladen. In ihr sind verschiedene Übungen angeführt, die den Wanderer dazu anleiten mit dem Wald näher in Beziehung zu treten. Gleichzeitig geht es aber auch darum, dass der Gast durch Bewegung, Wahrnehmung und Atmung an der frischen Luft mehr Körperbewusstsein erlangt. Das Angebot kann sowohl im Waldareal am Wasserfallweg als auch im Angertal genutzt werden.

Unter „Waldbaden“ ist das bewusste In-Resonanz-Treten des menschlichen Körpers mit der Natur zu verstehen. Der Urlauber erfährt dabei die Urkraft des Waldes. Die Idee dazu stammt ursprünglich aus Japan und heißt dort „Shinrinyoku“.Japanische Forscher haben bereits in den 80er Jahren festgestellt, dass die ätherischen Öle, welche die Pflanzen in die Luft abgeben, beim Einatmen stressabbauend wirken. Angstzustände und Depressionen können dadurch verringert und das Immunsystem gestärkt werden.

Die Geomantin Sabine Schulz bietet am 11. Juni und 23. August auch geführte Wanderungen am Wasserfallweg (Treffpunkt jeweils um 10 Uhr vor dem Tourismusverband Bad Hofgastein), und am 21. Juni und 8. August ins Angertal (Treffpunkt jeweils um 9.30 Uhr vor dem Tourismusverband Bad Hofgastein) an. Dabei lernt der Gast das „Waldbaden“ theoretisch und praktisch kennen. Die Führungen sind kostenlos und erfordern keine Anmeldung.

PA/red/TL

Bildcredit: Manuel Marktl