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Sölden erlebt einen Bikerboom mit 130.000 Fahrten von Juni bis September 2018

 

Millionen-Investitionen für Ötztaler Radangebot

 

Das Ötztal ist mit der AREA 47 prominent bei der kommenden UCI-Rad-WM vertreten. Schon jetzt wird im längsten Tiroler Seitental mit Millionen-Investitionen das Angebot für radaffine Gästegruppen ausgebaut. Mit großem touristischen Erfolg gerade im Bike-Bereich.

 

Der Ötztaler Radmarathon gilt als legendär unter hochambitionierten Breitensportlern. Mit beträchtlichen touristischen Wertschöpfungseffekten: Mehr als 4.000 Teilnehmer generierten 2018 mehr als 20.000 Nächtigungen sowie rund 4 Millionen Euro an Erlösen. Als Teil der Königsetappe von Tour de Suisse und Deutschlandtour hat sich auch die Fahrt auf den Sölder Rettenbachferner im Bewusstsein der internationalen Radsport-Elite verankert.

 

Die Positionierung inmitten radsportlicher Top-Events ist nur ein Aspekt einer nachhaltigen Strategie der Ötztaler Tourismusverantwortlichen. Denn parallel dazu investiert das Ötztal mit Nachdruck in die Infrastruktur für Radsportler – und das hoch am Berg für das Mountainbike-Publikum ebenso wie im Tal für die Straßenrad- und E-Bike-Klientel. Die Realisierung eines 52 Kilometer langen Radweges, der das gesamte Ötztal autofrei befahrbar macht, bildet eines der Kernvorhaben. 2018 wurde das dritte Teilstück fertiggestellt. Darin enthalten sind zwei der aufwändigsten Elemente des Gesamtprojektes: Die Errichtung von zwei parallel zur B186 verlaufenden Radbrücken, darunter die 130 Tonnen schwere Ferdinands-Radbrücke.

 

Das Ziel ist eine komplett autofreie Anbindung an den Inntalradweg. 2021 wird es soweit sein. „Das Potenzial, das sich gerade im Zuge des E-Bike-Booms ergibt ist für uns enorm. Wir hatten schon bisher das Profil einer reizvollen Radumgebung. Mit dem Ötztal-Radweg werden wir dieses Versprechen nun auch einlösen“, erklärt Oliver Schwarz, Direktor von Ötztal Tourismus. Insgesamt 6,5 Millionen Euro kostet das Projekt, das Ötztal Tourismus mit finanzieller Beteiligung von Land Tirol und den Ötztaler Gemeinden realisiert.

Bildcredit: Ötztal Tourismus