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Vizekanzler H. C. Strache möchte die Wintersportwoche neu beleben

 

Die österreichische „Institution“ Skischulwoche wackelt gewaltig. Im Gespräch mit FM verspricht Vizekanzler Heinz-Christian Strache eine satte Finanzspritze.

 

FM: Herr Vizekanzler, die Zahl der Skischulkurse ist drastisch zurückgegangen. Was gedenken Sie – Sport fällt ja in Ihren Zuständigkeitsbereich – dagegen zu tun. Und wo sehen Sie die Gründe dafür?

H. C. Strache: Richtig – bei der Skischulwoche besteht Handlungsbedarf. Wir haben im Vizekanzleramt erstmals mit dem Sportministerium sichergestellt, dass der Sport nicht nur ein Unterthema sein soll, sondern den gesellschaftspolitischen Stellenwert erhält, den er verdient.

Wir arbeiten bis zum Sommer an einer „Sport-Strategie Austria“. Eine Strategie – und das ist eine Schande – hat es bis dato nicht gegeben. Es gibt kein Konzept, in dem Ziele definiert und abgestimmt wurden. Also: Wie kommen wir dorthin, wie kann man diese Ziele erreichen.

Unter anderem ist das Ziel natürlich, die Kinder von klein auf für den Sport zu begeistern und damit auch die tägliche Turnstunde zu kompensieren, die im Schulunterricht nicht sichergestellt ist.

Die Wintersportwoche wollen wir für die Zukunft wieder neu beleben. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Tourismus. Wir arbeiten gemeinsam an Modellen, wie wir es schaffen, die Schulen wieder in die Wintersportregionen zu bringen – und zwar nicht nur auf das Skifahren begrenzt. Die Kinder können sich dann aussuchen, ob sie Langlauf machen oder lieber rodeln. In jedem Fall soll eine Wintersportwoche für die Schulen wieder attraktiv und umsetzbar werden.

Als Sicherstellung auch für jene Familien, für die eine solche Woche nicht leistbar ist, haben wir vor, im Ministerium eine Anlaufstelle für die Schulen zu schaffen. Wir stellen für die Kinder, die es sich nicht leisten können, die Finanzierung sicher. Die Schulskiwoche war in der Vergangenheit natürlich ein großer Faktor dafür, dass die Schulen in die Regionen kamen und dass die Kinder dadurch auch für die Zukunft gewonnen wurden.

 

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen FM Print-Ausgabe!

 

Autor: Christian W. Mucha

Bildcredit: Johannes Zinner