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Hanni Rützler ist Ernährungswissenschaftlerin und Autorin des Food Reports 2018

 

Immer mehr weibliche Küchenchefs behaupten sich in der (noch) männlichen Domäne der Spitzengastronomie

 

Es gibt 646 Haubenlokale in unserer Alpenrepublik. In diesen sind Chefköchinnen bis heute ganz klar unterrepräsentiert. Im Gault&Millau Österreich 2018 sind knapp 40 bundesweit angeführt. Köchinnen mit mehr als einer Haube lassen sich an zwei Händen abzählen.

Es entbehre nicht einer gewissen Ironie, meint Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler im „Food Report 2018“ dazu, dass die Küche einerseits weltweit als das „natürliche“ Terrain der Frau gesehen wird. Und dass andererseits die weiblichen Kolleginnen in der Top-Gastronomie härter als in vielen anderen – einst ebenfalls männerdominierten – Branchen um Anerkennung kämpfen müssen.

Rützler gibt sich jedoch optimistisch. Für sie ist ein Megatrend „Gender Shift in der Sterne- und Haubengastronomie“ international nicht mehr zu übersehen. Im Food Report analysiert sie alljährlich im Auftrag des Zukunftsinstituts solche wichtigen Trend-Phänomene der Food-Branche. 2018 hat sie ein eigenes Kapitel den „Female Connoisseurs“ gewidmet. Der weibliche Geschmack gebe die neue Richtung vor, so die Expertin: „In Zukunft werden wir mehr femininen Einfluss auf unsere Ess- und Trinkkultur, die Gastronomie und Lebensmittelszene erleben.“ In diesem Sinne rät Rützler den männlichen Kollegen, nun „langsam die Pullover auszupacken und sich warm anzuziehen“.

 

Die vollständige Story lesen Sie in der aktuellen FM Print-Ausgabe!

 

Autor: Karin Martin

Bildcredit: Nicole Heiling