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Wo früher Milch produziert wurde, entsteht heute edler Whisky

 

Die heimische Edelbrennerszene hat einiges an hochgeistigen und innovativen Genüssen zu bieten

 

Heckendorn, Schwarzdorn oder Deutsche Akazie: All das sind Synonyme für die Schlehe. Ihr wissenschaftlicher Name „Prunus spinosa“ lässt erahnen, dass die Pflanze auch über allerlei Heilwirkungen verfügt. Die besonderen Eigenschaften des Steinobstgewächs – auf Englisch „Sloe“ genannt – hat Josef Farthofer schon länger im Visier. Den Auftrag, einen eigenen „Sloe Gin“ zu kreieren, erhielt der Mostviertler schließlich von seinem Freund Klaus Leopold, der in Singapur einen Importhandel für österreichische Waren betreibt.

„Zuerst wird der Basis-Gin hergestellt, der aus bestem Bio-Weizen, aus eigenem biologischen Anbau, destilliert wurde. Er ist ein extrem sauberes, klares und mildes Destillat. Dann kommt die Schlehe ins Spiel: Ein halbes Jahr lang werden die Bio-Schlehen im Gin mazeriert“, erklärt Farthofer das Prozedere.

Dieser Vorgang verleiht dem „Leopold Organic Sloe Gin“ seine charakteristisch dunkle Kakao-Farbe und macht ihn geschmacklich richtig tiefgründig und komplex. Außerdem darf er deshalb gesetzlich auch unter dem Namen „Sloe Gin“ firmieren. Der zur Gänze handwerklich erzeugte Leopold Organic Sloe Gin weist einen moderaten Alkoholgehalt von 27 Prozent und 157 g/l Restzucker (von österreichischem Bio-Rübenzucker) auf und ist vollkommen frei von Allergenen. Der Sloe Gin ist nur eine von rund 50 Spirituosen aus der Mostviertler Destillerie, die Josef Farthofer gemeinsam mit seiner Frau Doris betreibt. Die beiden zählen mittlerweile zu den größten Bio-Spirituosen-Anbietern in Europa.

 

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Autor: Ute Fuith

Bildcredit: www.whiskyerlebniswelt.at