Fake-Bewertungen von Impfgegnern

Gastronomen sehen sich mit neuem Problem konfrontiert
© unsplash/eaterscollective

Manche Gastronomen in Ländern ohne Nachweispflicht beschlossen selbst Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus zu setzen. Die Reaktion von Impfgegnern zeigte sich in einem sogenannten Review-Bombing. Im US-Bundesstaat Manhatten dürfen etwa nur geimpfte Menschen die Innenräume in der Gastronomie besuchen, andere müssen draußen sitzen. Diese Initiative ging bei Impfgegnern in Europa viral. Laut einer MIT Technology Review tauchten auf Bewertungsplattformen im Zuge dessen immer mehr negative Bewertungen für diese Lokale auf. Diese Taktik der Impfgegner gab es schon seit Anfang der Pandemie. Damals wurden Betriebe angegriffen, die die Maskenpflicht einführten.

Personal oder Angebot kritisiert

Webseiten wie Yelp versuchen gegen diese Art von Beiträgen vorzugehen. Laut eigener Statistik wären im Jahr 2020 diese „ungewöhnliche Aktivtäten“ um 202 Prozent gestiegen. Nun stehen die Webseiten-Betreiber vor einem neuen Problem: Um nicht aufzufallen, kritisieren Fake-Rezensenten nicht die Corona-Maßnahmen in den Lokalitäten, sondern die Bedienung oder das Angebot. Oft wird behauptet, dass Haare in den Speisen gefunden wurden oder, dass Kakerlaken zu sehen gewesen wären. Wie die Webseiten mit derartigen Bewertungen umgehen ist noch unklar.

Red.

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