Donutkette Krispy Kreme steuert Milliarden- Bewertung an

Auch nach Börsengang behält Familie Mehrheit der Anteile
© Pixabay

Die zum Firmenimperium der deutschen Milliardärsfamilie Reimann gehörende US-Donutkette Krispy Kreme, hofft auf Einnahmen von mehr als 600 Millionen Dollar bei ihrem anstehenden Börsengang. Am oberen Ende der Preisspanne von bis zu 24 Dollar pro Aktie wäre die Bewertung von Krispy Kreme in Richtung der Marke von vier Milliarden Dollar gehen, wie am Dienstag aus einem aktualisierten Börsenprospekt hervorging. Die Anteilsscheine sollen an der Börse Nasdaq unter dem Kürzel „DNUT“ notiert werden. Die Familie will jedoch nach dem Börsengang eine klare Mehrheit von knapp 80 Prozent der Anteile behalten.

Die Reimann- Investmentholding JAB hatte Krispy Kreme 2016 für rund 1,35 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Die Kette verkaufte im vergangenen Geschäftsjahr 1,3 Milliarden Donuts. Inzwischen setzt sie aber auch verstärkt auf Online- Handel. Zur JAB-Holding gehören unter anderem auch die Gastronomie-Kette Pret A Manger und Panera Bread.

APA/ Red.

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