Bubble Tea Renaissance

Einst ausgeblubbert, doch heute wieder im Trend. Vor fast zehn Jahren eroberte das asiatische Kultgetränk die Welt. Knapp ein Jahr später verschwanden die Geschäfte so schnell, wie sie eröffneten.
© Unsplash

Bubble Tea klingt wie ein niedliches, aber gesundes Jugendgetränk. Doch hinter dem Deckmantel des Tees steckt vor allem eines: Zucker. Ursprünglich kommt die Idee aus Taiwan. Die sich im Getränk befindenden Tapioka- Perlen werden aus der Maniokwurzel hergestellt, aber es gibt auch „Bubbles“ aus Alginat mit einer meist flüssigen Zuckersirup- Füllung. Dadurch kommt das Getränk bei 500 Milliliter auf etwa 16 Würfelzucker. Das entspricht bis zu 700 Kalorien. Somit enthält Bubble Tea vergleichbar viel Zucker wie andere Softgetränke und ist eine echte Kalorienbombe.

Gesundheitliche Bedenken

Das vor allem bei Kindern und Jugendliche beliebte asiatische Teegetränk, bestehend aus farbigen Fruchtsirup, Milch und gummiartigen Stärke- Kügelchen, wurde 2012 von der Rheinisch- Westfälischen Hochschule Aachen unter die Lupe genommen. Neben der Gefahr, dass Kinder an den Kugeln des Getränks ersticken können, da diese durch einen Strohhalm aufgenommen werden, wollen die Forscher herausgefunden haben, dass die Tapiokaperlen krebserregende Giftstoffe wie Styrol und Acetophenon beinhalten. Das sind Chemikalien, die üblicherweise als Rohstoffe bei der Herstellung von Kunststoffen dienen. Nach den Ergebnissen der Aachener Studie testete das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe 30 verschiedene Bubble Teas. In keiner der Proben fand man krebserregende Stoffe. Doch durch den bereits veröffentlichten „Krebs- Stempel“ war das Schicksal des Hype- Getränks besiegelt. So schien es zumindest.

Janet Teplik

 

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