Branchenexperten prognostizieren, dass die Zahl der Reisebüros um 20 Prozent sinkt.

Touristik Branche besonders betroffen von Corona Krise.

Dr. Markus Heller, Chef der Unternehmensberatung, Dr. Fried & Partner, geht davon aus, dass nach der COVID-19-Krise ein Fünftel der esablierten Reisebüros verschwinden werden. Doch nicht alle Marktaustritte kommen einer Insolvenz gleich, erklären die Reiseexperten im Podcast Reise vor9. Heller betont,  dass „schwerwiegende“ Insolvenzen besonders in den frühen Stadien der Pandemie auftraten, als Reiseunternehmen plötzliche Umsatzeinbußen nicht verkraften konnten. Jedoch, soll auch das kommende Jahr viele Markaustritte mit sich bringen. Ein Verlust von zirka 20 Prozent der Reisebüros ist in den kommenden Monaten zu erwarten. Dabei werde es auch zu einer Anzahl von Übernahmen kommen, glaubt der Experte, der mit seinem zweiten Unternehmen Travel Data + Analytics monatlich die Umsatzzahlen von Veranstaltern und dem touristischen Vertrieb analysiert.

Das ist durchaus sinnvoll, denn „die Einheit muss größer werden“, sagte Heller: „Das Unternehmen muss eine gewisse Größenordnung erreichen, um indirekte Kosten zu finanzieren.“ Derzeit gibt es viele mächtige Player auf dem Markt, die aktiv nach attraktiven suchen .

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