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Die FG Gastronomie ist für eine Beibehaltung des status quo.

 

Ab Mai 2018 soll es sich in Lokalen ausgequalmt haben. Das schien eigentlich in Stein gemeißelt - wäre da nicht im Zuge der Koalitionsverhandlungen für die Bildung einer neuen Regierung ein überraschender Vorstoß der FPÖ gekommen, das absolute Rauchverbot zu kippen. Dem wiederum kann die ÖVP nicht zustimmen; seither wartet man gespannt, was bei den Verhandlungen herauskommt. 

Klar ist die Postion der Wirtschaftskammer. „Wir sind mehrheitlich für die Beibehaltung der jetzigen Regel der getrennten Raucher- und Nichtraucherbereiche", erklärt Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien.

Allerdings relativiert Dobcak diese Aussage dahingehend, dass es „ein gewisses West-Ost-Gefälle gebe: „Im Westen, wo´s viele Hotels gibt, die sowieso eine Raucher-Lounge haben, gibt es mehr Befürworter eines Verbots. Auch in der gehobenen Gastronomie, die viele ausländische Gäste hat. In den typischen Beisln aber, in die Sie und ich gehen, ist man dagegen."

Wo man auf jeden Fall eine Ausnahme fordern werde, so Dobcak, seien Shisha-Bars: „Deren Geschäftsmodell ist auf Rauchen aufgebaut - die können zusperren, wenn wirklich ein absolutes Verbot kommt."

Update: In einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Eyett im Auftrag der WKÖ unter 503 Wirten sprachen sich rund 63 Prozent für eine Beibehaltung der derzeitigen Regelung aus. In der Unterhaltungsgastronomie (Bars, Pubs, Diskotheken) waren es sogar 72 Prozent.

 

Bildcredit: Pixabay