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Die Wirtschaftskammer macht die Gewerkschaft für die prekäre Personalsituation im Tourismus verantwortlich.

 

Die Wintersaison bricht an, immer mehr Skigebiete feiern Opening. Österreichweit fehlen derzeit aber noch über 6.500 Arbeitskräfte im Tourismus. „Viele Hotels und Restaurants suchen momentan händeringend Köche und Restaurantfachleute. Die Hilferufe sind mittlerweile nicht mehr nur laut, sondern unüberhörbar“, sagt Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Nocker-Schwarzenbacher fordert deshalb eine Aufnahme von Köchen und Restaurantfachkräften in die Mangelberufsliste. Dagegen wehrte sich jedoch in der Vergangenheit der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB).

Auf die Mangelberufsliste kommen derzeit Berufe, für die pro beim AMS gemeldeter offener Stelle höchstens 1,5 Arbeitssuchende vorgemerkt sind (Stellenandrangsziffer). Österreichweit kommen auf eine offene Stelle 1,6 arbeitslose Köche. Außer Wien und Niederösterreich liegen alle Bundesländer deutlich unter dem Wert von 1,5. Besonders prekär stellt sich die Lage in Tirol und Salzburg dar, wo die „Stellenandrangsziffer“ für Köche nur bei 0,5 liegt. Zu einer Erleichterung der Situation würde auch die Bewilligung eines höheren Saisonier-Kontingents von Drittstaatsangehörigen beitragen, so Nocker-Schwarzenbacher.

Bildcredit: Pixabay