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Benötigt Vorabplanung: Urlaub mit Hund

 

Vier Pfoten gibt Tipps für den Urlaub mit den Vierbeinern.

 

Anlässlich der momentanen Urlaubssaison gibt die Tierschutzvereinigung Vier Pfoten Tipps für Urlauber, die ihre Vierbeiner mit auf Reisen nehmen.

Zunächst einmal ist es wichtig, das Wesen des Hundes bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. „Zumindest die Grundkommandos sollte der Hund beherrschen, sonst kann es sehr schnell zu Problemen in einer fremden Umgebung kommen“, sagt Martina Pluda, Kampagnenleiterin bei Vier Pfoten. „Zudem ist die Fitness des Hundes gerade bei Aktivurlauben ein wichtiges Kriterium; alte und kranke Tiere sind eventuell besser bei tierlieben Verwandten und Freunden oder in einer professionellen Hundebetreuung aufgehoben.“

 

Vorsicht bei Auslandsreisen

Wer in ein anderes Land fährt, sollte sich über die Einreisebedingungen erkundigen. Für Reisen innerhalb der EU ist seit 2004 der EU-Heimtierausweis vorgeschrieben. Mit dem Ausweis ist einerseits eine eindeutige Überprüfung des Tieres aufgrund der darin enthaltenen Daten (zum Beispiel Chip-Nummer) möglich. Andererseits sind auch sämtliche Impfungen, die das Tier erhalten hat, eingetragen.

Gibt es überhaupt eine geeignete Winterunterkunft für Mensch und Hund? Martina Pluda erklärt: „Nicht alle Hotels erlauben Hunde. Aber es gibt immer mehr hundefreundliche Hotels. Manche erlauben den Hund sogar nicht nur im Zimmer, sondern bieten eine Betreuung im „Hundekindergarten“, wenn man selbst auf der Piste ist. Auch Ferienhäuser eignen sich gut.

 

Autofahren will gelernt sein

Was kann man tun, wenn man mit dem Auto zum Urlaubsort anfahren will, der Hund aber längere Autofahren nicht gewöhnt ist oder an Reiseübelkeit leidet? „Man kann zumindest ein paar Dinge vorbeugend tun“, sagt Pluda. „Zum Beispiel sollte man den Hund nicht direkt vor der Fahrt füttern und ihm gegebenenfalls ein Mittel gegen Reisekrankheit geben. Der Tierarzt des Vertrauens wird dem Tierhalter beratend zur Seite stehen.“

Während der Fahrt sollte der Hund entweder in einer Transportbox befördert oder mit einem Hundegurt gesichert sein. Regelmäßige Pausen auf einer längeren Strecke müssen unbedingt eingehalten werden. Dem Hund werden dadurch Möglichkeiten gegeben, sich zu bewegen und zu erleichtern.

 

Pistenverbot

Auf der Piste sind Hunde grundsätzlich verboten. Auch beim Langlaufen auf gespurten Loipen sind sie meistens nicht erlaubt. „Es gibt aber erfreulicherweise immer mehr Skigebiete, die auch extra hundefreundliche Loipen anbieten“, weiß Martina Pluda. „Falls das nicht der Fall ist: Nutzen Sie die restliche Zeit abseits der Piste für Aktivitäten mit dem Hund – er wird Ihnen dankbar sein. Erkundigen Sie sich aber auf jeden Fall über die Leinenpflicht in dem jeweiligen Gebiet.“

Die richtige Pfotenpflege, also das Eincremen mit Vaseline oder Pfotenschutzspray, ist dabei besonders wichtig. Im Neuschnee sinken Hundepfoten besonders tief ein, und zwischen den Zehen bilden sich schnell Eisklumpen. Berücksichtigen sollte man auch, dass das Laufen und Spielen im Neuschnee, wie auch für uns Menschen, besonders anstrengend für Hunde ist und durchaus zu einem Muskelkater führen kann.

Bildcredit: Pixabay