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Geringe Fachkenntnisse und sinkende Belastungsgrenze sorgen Arbeitgeber.

 

Das Institut KMU Forschung Austria hat unter 200 Betrieben eine Umfrage zu Arbeitnehmern im Tourismus durchgeführt. Dabei wurden einige Mängel festgestellt. So soll einerseits die Belastungsgrenze der Jugendlichen, die eine Tourismuslehre machen wollen, massiv gesunken sein. Jeder zweite Befragte bewertete diesen Punkt negativ. Zudem gebe es laut 45 Prozent der Teilnehmer beim logischen und vernetzten Denken ihrer Arbeitskräfte Nachholbedarf. Besonders dramatisch werden die Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse junger Mitarbeiter skizziert: 41 Prozent aller Befragten sind damit unzufrieden. Auch die Fachkenntnisse wurden als mangelhaft dargestellt (59 Prozent). Das größte Problem sei aber nach wie vor die Akquirierung neuer Arbeitskräfte – 64 Prozent der Befragten haben dabei Schwierigkeiten. Das liegt laut Umfrage mitunter an Wochenend- und Abendschichten, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Sprachbarrieren.

Doch auch lobende Worte hatten die Teilnehmer parat. So soll die Teamfähigkeit der Mitarbeiter grundsätzlich steigen. Zwei Drittel der Befragten sehen das gemeinschaftliche Arbeiten bei Lehrlingen positiv. Auch Punkte wie Mobilität und Pünktlichkeit haben sich laut Umfrage verbessert. Zudem sei das Personal im Tourismus der wichtigste Faktor eines Unternehmens. Dieses befindet sich im Ranking noch vor Investitionsdruck, Digitalisierung sowie Innovations- und Preisdruck.

 

 

 

20. 03. 2017 / red
Bildcredit: © Robert Kneschke / Fotolia