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Österreichs Skigebiete erhöhen weiter die Preise.

 

In der alljährlichen Preiserhebung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Für die Saison 2017/18 hat der VKI bei Tageskarten eine durchschnittliche Preissteigerung von 2,7 Prozent zum Vorjahr festgestellt (das ist mehr als die Inflationsrate). Der Preisanstieg bei 6-Tages-Tickets fiel mit durchschnittlich 3,3 Prozent zum Vorjahr sogar noch höher aus.

Mit einer Erhöhung um zwei Euro auf 55 Euro behauptete sich Kitzbühel als Spitzenreiter bei Tagesticketpreisen. Insgesamt hat sich die Zahl der Skigebiete, die über 50 Euro für einen Tagespass verlangen, von 13 auf 14 erhöht. Der Neuzugang im Spitzenpreissegment ist das Tiroler Skigebiet Serfauss-Fiss-Ladis.

Auch bei den 6-Tages-Karten hat Kitzbühel kräftig die Preise angezogen. Trotz einer Erhöhung auf 266 Euro (das sind ganze 10 Euro mehr als 2016/17) liegt Kitzbühel damit noch immer ein ganzes Stück hinter dem 290 Euro teuren 6-Tages-Skipass in Ischgl/Samnaun.

Nur 22 Euro für eine Tageskarte muss man hingegen im kleinen Skigebiet Wenigzell in der Steiermark und in Raggal/Großes Walsertal in Vorarlberg zahlen. Der 6-Tages-Skipass kommt im niederösterreichischen Königsberg-Hollenstein am billigsten (110 Euro).

Die Preissteigerung, vor allem der großen Skiregionen sieht VKI-Projektleiter Markus Stingl kritisch: „Die großen und teuren Skiregionen haben natürlich viel mehr Pistenkilometer zur Verfügung als die kleinen. Allerdings stellt sich die Frage, ob dieses große Angebot an Pisten überhaupt ausgenutzt werden kann, vor allem an einem Tag.“

Der Preisvergleich des VKI im Detail

Bildcredit: Pixabay