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Allen voran wünscht sich Präsidentin Michaela Reitterer ein Reformgespräch mit Praktikern.


„Für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebe ich alles. Also ja zu 100 Prozent Arbeitnehmerschutz. Aber Schluss mit all den überschießenden Vorschriften und Interpretationen“, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Gleichzeitig unterstützt sie die Forderung von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner nach einem Reformgespräch zum Thema Arbeitnehmerschutz. Dafür erwartet sich Reitterer in erster Linie die Involvierung von Praktikern. „Die Gesetze sind praxisfremd, weil die Theoretiker zu wenig Einblick in die Praxis haben“, erläutert die Interessensvertreterin.

Auf diese Weise soll eine von Reitterer konstatierte Überregulierung vereinfacht werden. „Das schadet allen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anmelden und Steuern sowie Sozialbeiträge abführen“, hält sie fest. Nicht-gewerbliche Anbieter, etwa aus der Sharing Economy, würden sich den Regelungen wiederum entziehen: „Und wenn wir diese Überregulierung nicht bald in den Griff bekommen, werden immer mehr den Mitarbeiterschutz umgehen. Wir werden dann mit 1250 Paragrafen drangsaliert, und die schützen dann immer weniger Menschen“, resümiert Reitterer mit der Forderung nach mehr Tempo bei Entrümpelung und Entbürokratisierung.

 

 

 

17. 03. 2017 / red
Bildcredit: ÖHV