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Wirtschaftskammer hatte der Gewerkschaft vorgeworfen, mit Blockadepolitik zum Fachkräftemangel beizutragen.

 

Alexander Prischl, Leiter des Bereichs Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik im Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB), weist die Vorwürfe der WKÖ zurück, wonach die Gewerkschaft für die Personalmisere im österreichischen Tourismus verantwortlich sei.

„Statt zu jammern, sollte die Tourismusbranche lieber die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in der Branche verbessern“, sagt Prischl. Auch gebetsmühlenartiges Jammern mache Koch nicht zum Mangelberuf. Zum heurigen Wintersaisonbeginn im Tourismus kamen beinahe sechs Arbeitssuchende auf eine offene Stelle. Selbst in den „Tourismusbundesländern“ im Westen des Landes kamen zumindest drei Arbeitssuchende auf eine offene Stelle.

Die Zahlen der Gewerkschaft weichen damit deutlich von den heute verbreiteten Zahlen der Wirtschaftskammer ab, wonach vor allem in den westlichen Bundesländern nur 0,5 Arbeitssuchende auf eine offene Stelle kämen.

Bildcredit: Pixabay