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Laut ÖAMTC nimmt die Rücksichtslosigkeit auf den Pisten zu

 

Der Automobil-Club befragte Mitglieder nach Winterurlaubstrends.

 

Der österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub ÖAMTC zieht nach einer repräsentativen Umfrage unter Clubmitgliedern zum Thema Winterurlaub Bilanz. Winterurlaub bedeutet für die meisten Österreicher zugleich Wintersport. Auf der Piste scheint es jedoch rauer zu werden: „Mehr als die Hälfte der befragten Wintersportler, nämlich 56 Prozent, ist der Ansicht, dass die Rücksichtslosigkeit auf den Pisten in den vergangenen Jahren zugenommen hat“, stellt ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer fest. „Demzufolge setzen auch immer mehr Wintersportler auf Sicherheit: Schon 84 Prozent tragen einen Helm und 16 Prozent nutzen Rückenprotektoren auf der Piste.“ Nur zwölf Prozent geben an, keinerlei Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Skifahrer bis 49 Jahre und Personen mit Kindern haben tendenziell ein höheres Sicherheitsbedürfnis und verwenden eher Schutzausrüstung.

 

Mit dem Auto in die Berge

In der laufenden Wintersaison geht es für acht von zehn befragten Clubmitgliedern auf die Piste – sei es als mehrtägiger Urlaub, als Tagesausflug oder beides. Bei der Wahl des Skiorts sind insbesondere dessen Qualität und das allgemeine Preis-Leistungs-Verhältnis ausschlaggebend. Da drei von vier Wintersportlern ihre komplette eigene Ausrüstung mitnehmen, ist das Auto Transportmittel Nummer eins für die Fahrt ins Skigebiet – 80 Prozent der Befragten nutzen es", sagt ÖAMTC-Expertin Trauner. Viele Skigebiete seien anders ohnehin kaum zu erreichen.

Nicht-Wintersportler scheuen insbesondere die hohen Kosten. 21 Prozent der befragten Clubmitglieder fahren im Winter nicht ins Skigebiet, da ihnen entweder die Kosten zu hoch sind oder sie grundsätzlich keinen Wintersport treiben. Die Hälfte der Nicht-Wintersportler plant ohnehin keinen Urlaub im Winter, die andere Hälfte bevorzugt einen Wellnessurlaub oder Städtetrip.

Bildcredit: Adobe Stock