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Österreichischer Alpenverein startet Projekt „Inklusive Transalp“.

 

Alpenüberquerung im Rollstuhl, Naturerlebnis mit Handicap, Abenteuercamps ohne Berührungsängste! Geht es nach dem Österreichischen Alpenverein (ÖAV) dürfen Handicaps keine Hindernisse bei der Entdeckung des Alpenraums darstellen. Mit dem Projekt „Inklusive Transalp“ möchte man 2018 sieben Menschen mit und sieben Menschen ohne Behinderung zusammenbringen, die dann gemeinsam über die Alpen wandern, rollen und radeln.

"Wir möchten jenen Menschen, die das Naturerlebnis suchen, ein solches ermöglichen – ganz unabhängig davon, ob sie selbst mobil sind oder auf Unterstützung angewiesen sind. Der Alpenverein zieht hier keine Grenzen, sondern setzt sich schon seit vielen Jahren für eine inklusive Gesellschaft ein", sagt Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora.

Eine gemeinsame Alpenüberquerung der sieben Duos soll zeigen, dass Inklusion auch dort möglich ist, wo man sie nicht erwartet. Miteinander Hindernisse zu überwinden und Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit zu verschieben, bietet zudem die Möglichkeit persönliche Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

Ein anderer wichtiger Schritt in Richtung Inklusion ist die Adaptierung der Infrastruktur. Der ÖAV arbeitet am Umbau von Wanderwegen, Sanitäranlagen und Schutzhütten, um eine möglichst barrierefreie Alpenerfahrung zu ermöglichen. Zudem bietet der ÖAV Kurse an, in denen Hüttenpächter und Wegewarte im Umgang mit Menschen mit Handicap geschult werden.

Bis 15. Jänner 2018 können sich Interessierte noch für die Initiative „Inklusive Transalp“ bewerben.

Bildcredit: ÖAV