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Der Flughafen Wien hatte seinen großen Auftritt als Lego-Modell beim FM Incomingpreis

 

Die dritte Piste kommt: Flughafen und Tourismus dürfen aufatmen

 

220 Gäste, darunter der Vizekanzler, der Verkehrsminister und die niederösterreichische Landeshauptfrau: Sie alle hatten am Montag der vergangenen Woche ihre starke Stimme erhoben, um dafür einzutreten, dass der Vienna Airport die für den österreichischen Tourismus so wichtige dritte Piste erhält.

MG Mediengruppe-Herausgeber Christian W. Mucha und MG Mediengruppe-Aufsichtsratschef Thomas A. Schmid forderten in ihren Referaten die dritte Piste für den „wichtigsten österreichischen Wirtschaftszweig, den Tourismus“. Wo alleine in Wien und in Niederösterreich 150.000 Menschen arbeiten, wo unser Fremdenverkehr österreichweit 30 Milliarden Euro Wertschöpfung bringt.

 

Urteil lässt aufatmen

Jetzt erfolgt ein ganz wesentlicher Schritt für das Zustandekommen dieser dritten Piste bis zu deren Realisierung es laut der mit dem FM Incomingpreis geehrten Flughafen-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger freilich sieben Jahre dauern wird: Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) genehmigte den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien. Damit reagiert das BVwG auf einen Entscheid des Verfassungsgerichtshofs (VfGH), wonach das frühere ablehnende Urteil zur dritten Piste, noch einaml geprüft werden müsse. Mit positivem Ausgang für den Airport.

Noch ist das Hickhack um die dritte Piste nicht ganz überstanden. Die Pistengegner haben sechs Wochen Zeit um gegen das BVwG-Urteil anzurufen. Zudem ist das Urteil mit zahlreichen Auflagen verbunden, die von Flughafen-Seite geprüft werden müssen. Optimismus ist dennoch angebracht.

Bildcredit: Moni Fellner