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Und bezieht sich auf eine Studie des europäischen Dachverbands HOTREC.


Eine aktuelle HOTREC-Studie thematisiert die positiven Auswirkungen niedriger Mehrwertsteuersätze auf Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Gastgewerbe. Der Bericht des europäischen Dachverbandes für Hotels, Restaurants und Cafés, der anlässlich der angestrebten EU-Reform des europäischen Mehrwertsteuersystems vorgelegt wurde, zeigt laut der Wirtschaftskammer Österreich deutlich den positiven Katalysatoreffekt reduzierter Mehrwertsteuersätze für die Schaffung neuer Beschäftigungsverhältnisse, mehr Investitionen und Wachstum und damit zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit.

„In 20 von 28-EU-Staaten ist der Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie niedriger als in Österreich. In Deutschland wurde er auf 7 Prozent reduziert, in der Schweiz beträgt er sogar nur 3,8 Prozent. Dabei hängt die Spitzenposition der heimischen Hotelbranche im Besonderen von der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ab. Drei von vier Übernachtungen werden von ausländischen Gästen bezahlt, die dann noch ein Vielfaches für Freizeitgestaltung und Verpflegung ausgeben“, so Siegfried Egger, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer. „Nicht umsonst sichert die heimische Freizeit- und Tourismusbranche jeden fünften Vollzeitarbeitsplatz“, resümiert er.

Zudem plädiert er für die Erhaltung der Tourismusdestination Europa. Denn: Laut dem Hotrec-Bericht ist der Anteil internationaler Touristenankünfte in Europa zwischen 1990 und 2015 zudem von 60 auf 51 Prozent gesunken. Mit Einnahmen von 336,6 Milliarden Euro aus dem internationalen Tourismus liegt Europa noch auf Platz zwei hinter Asien und der Pazifik Region, aber mit einem geringeren Wachstum der Einnahmen als der Rest der Welt, nämlich 1,5 Prozent (2012) und 3,4 Prozent (2015) gegenüber 4,3 Prozent und 4,4 Prozent im weltweiten Durchschnitt.

 

 

 

10. 05. 2017 / red
Bildcredit: © Arkady Chubykin / Fotolia