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Airbnb-Mitgründer Joe Gebbia sprach über Zukunftspläne

 

Apartmentvermittlung ist nicht genug. Wird das Start-up zum touristischen Komplettanbieter?

 

Airbnb ist eines der höchstbewerteten Start-ups der Welt. Die App, mit der Privatpersonen ihre freien Zimmer oder Wohnungen an Touristen vermieten können, hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert. Zum ersten Mal wurde im Jahresergebnis ein Gewinn erzielt.

In guten Zeiten muss man für die Zukunft planen. Airbnb-Mitgründer Joe Gebbia hat sich das wohl zu Herzen genommen, denn wie wie das Lifestyle-Magazin The Weekly Review berichtet, soll das Unternehmen sich in den kommenden Monaten verändern.

 

Leistungen bündeln

„Eine durchschnittliche Reise zu planen und zu buchen nimmt bis zu 25 Stunden in Anspruch. Dafür nutzen Urlauber zehn verschiedene Apps. Warum lassen sich verschiedene Funktionen nicht bündeln?“, wird Geppia dort zitiert.

Airbnb will also künftig nicht nur in der Unterkunftsvermittlung mitmischen, sondern möglichst viele touristisch relevante Bereiche abdecken. Ein logischer Schritt, den auch schon andere Unternehmen in der Branche gegangen sind. TripAdvisor ist etwa mittlerweile weit mehr als eine schnöde Hotelbewertungsplattform. Heute können Urlauber dort vom Flug bis zum Restaurant alles bewerten und auch buchen.

Als erste Neuerung soll der App ein neuer Bereich hinzugefügt werden. In der Rubrik „Experience“ sollen Reisende mit Einheimischen vernetzt werden, die Führungen oder ähnliches anbieten.

 

Beschwichtigung

Auf einer anderen Front ist Airbnb eher defensiv unterwegs. Da Wohnungen, die auf Airbnb vermietet werden, dem Wohnungsmarkt entzogen werden, kam es in zahlreichen Großstädten zu Sanktionen gegen das Unternehmen.

Geppia betonte, dass die Verhandlungen mit den entsprechenden Stadtregierungen positiv verlaufen und man an versöhnlichen Lösungen arbeitet. Man wolle sich keinesfalls vor Steuern und anderen Regulierungen drücken.

Bildcredit: Twitter