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Ende März müssen alle Registrierkassen dem vorgegebenen Standard entsprechen.

 

Die Diskussionen um die Registrierkassenpflicht haben auch über ein Jahr nach der offiziellen Einführung kaum abgenommen. Viele Unternehmer wehren sich weiterhin gegen die steuerrechtlichen Bestimmungen. Das baldige Auslaufen der auf Ende März 2017 angesetzten Frist zur vollständigen Umsetzung könnte zudem neues Öl in das seit Jahren lodernde Feuer gießen. Denn Firmen, die es bis dahin nicht geschafft haben, sich einen Manipulationsschutz sowie eine technische Sicherheitseinrichtung anzuschaffen, werden mit Anfang April abgestraft. Verlangt werden mitunter Signaturerstellungseinheiten (Registrierkassen-Chips), die auf FinanzOnline angemeldet sein müssen. Auf diese Weise soll der Startbeleg des Kassensystems via App vom Finanzministerium überprüft werden können.

Bei Nichteinhaltung drohen Strafen bis zu 5.000 Euro. Lediglich Unternehmen, bei denen Lieferverzögerungen trotz rechtzeitiger Bestellung auftreten, bleiben straffrei. Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, rechnet jedenfalls mit Komplikationen. „Wir sehen in der Branche große Anstrengungen, um den neuen Anforderungen zu entsprechen. Jedoch kommen Lieferanten kaum mit der Bearbeitung der Anfragen nach. Wir wissen von einigen Lieferengpässen, weshalb der 1. April bestimmt nicht von allen Betrieben eingehalten werden kann“, erklärte der Interessenvertreter via Aussendung.

 

 

23. 03. 2017 / red

 

Bildcredit: © Scott Griessel / Fotolia