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NÖ-LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Bundesminister Andrä Rupprechter und der neue Direktor des Nationalparks Thayatal Christian Übl 

 

Der Biologe aus Retz ist bereits seit der Gründung im Park tätig.

 

Christian Übl ist mit Beschluss der Generalversammlung zum Direktor des Nationalparks Thayatal bestellt worden und folgt damit auf Ludwig Schleritzko, der im April 2017 in die Niederösterreichische Landesregierung berufen wurde. Der Biologe aus Retz kennt den Nationalpark bestens, ist er doch seit dessen Gründung im Jahr 2000 hier tätig. Sein Engagement hat wesentlich zum Nachweis des Vorkommens von Wildkatzen beigetragen und diese zum Aushängeschild des Nationalparks gemacht.

Ein besonderes Anliegen ist dem neuen Direktor das Ökopädagogische Zentrum mit der treffenden Bezeichnung „Wildkatzen-Camp“, mit dessen Errichtung in diesen Tagen begonnen wird. Die Kosten von 1,3 Millionen Euro werden gemeinsam von Land Niederösterreich, Bund und Europäischer Union finanziert. Der Betrieb soll bereits im Mai 2018 aufgenommen werden. „Wir können nun bis zu 60 Schülern ausreichend Platz mit einer zeitgemäßen Infrastruktur bieten und unsere Naturvermittlungsangebote noch attraktiver gestalten“, freut sich Übl.

Weiter intensivieren will Übl die Zusammenarbeit mit dem unmittelbar angrenzenden tschechischen Nationalpark Podyjí – so soll 2018 gemeinsam ein europaweites Treffen grenzüberschreitender Schutzgebiete abgehalten werden.

Der Nationalpark Thayatal  beherbergt auf einer Fläche von 1.350 Hektar rund 1.300 Pflanzenarten, 900 Schmetterlingsarten, 150 Vogelarten und 22 besondere Waldgesellschaften. Hauptattraktion ist das Wildkatzengehege direkt beim Nationalparkhaus. Das Areal umfasst neben der Thaya als flussökologisch wertvollem Gewässer vor allem artenreiche Wiesen, Trockenrasen und Waldsteppen. Die Angebote für Besucher sind vielfältig – so zum Beispiel Themenwanderungen, Wildobstseminare, Radtouren entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges, nächtliche Exkursionen zur Beobachtung von Fledermäusen oder einfach ein Nationalparkwald-Frühstück im Grünen. Der Nationalpark ist ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen.

 

 

 

 

Bildcredit: © NLK Filzwieser