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v.l.: Nikolaus Marschik, Norbert Kettner, Renate Brauner, Stefan Kutzenberger und Zoltán Somogyi

Mit einem „Reigen der Moderne“ wurde auf der ITB Berlin schon jetzt das Jahresmotto Wiens 2018 vorgestellt.

Im Rahmen der ITB Berlin luden WienTourismus-Präsidentin Renate Brauner und Tourismusdirektor Norbert Kettner zu einem „Reigen der Moderne“. Mit einer interaktiven Installation stimmten sie die internationale Reisebranche auf Wiens Jahresmotto 2018 „Schönheit und Abgrund. Klimt.Schiele.Wagner.Moser.“ ein, das schon jetzt im Zentrum der Marketing-Aktivitäten im B2B-Bereich steht.
Die Installation (ein drehendes Metallobjekt, inspiriert von Otto Wagners Postsparkasse) präsentierte Repliken von 40 Kunstwerken, die für die Kunstepoche der Wiener Moderne ebenso wie für die politische Stimmungslage dieser Zeit stehen. Vier der Werke (Gustav Klimts „Tod und Leben“, Egon Schieles „Selbstbildnis mit Lampionfrüchten“, Otto Wagners Rekonstruktion der Fassade von „Die Zeit“ und Koloman Mosers Jubiläumsbriefmarkenserie „Kaiser Franz Joseph I.“) waren in mehreren Fragmenten am „Reigen der Moderne“ befestigt. Im Zuge einer Interaktion zwischen den Besuchern und Leopold-Museum-Kurator Stefan Kutzenberger wurden sie auf Staffeleien zusammengesetzt.

Gedrucktes Nähkästchen

Großen Anklang bei den rund 70 Gästen aus der Reisebranche – u.a. UNWTO-Programmdirektor Zoltán Somogyi, Österreichs Botschafter in Berlin Nikolaus Marschik, ÖW-Chefin Petra Stolba, VIE-Vorstand Julian Jäger und AUA-CCO Andreas Otto – fand auch das druckfrische Magazin „Schönheit und Abgrund“, das die Zeitschrift der Secessionisten „Ver Sacrum“ interpretiert. Auf 100 Seiten erfahren die Leser, warum Nobelpreisträger Eric Kandel Werwölfe mag, der Gründer der Neuen Galerie in New York Ronald Lauder in „Adele“ verliebt ist, Arnold Schönberg gerne Erdnussbutterbrote schmierte oder Egon Schiele am liebsten mit einer Modelleisenbahn spielte.
Nach der ITB schickt der WienTourismus seinen „Reigen der Moderne“ nach Tokio und tourt in der zweiten Jahreshälfte durch sieben europäische Metropolen, um über Sonderausstellungen, Spezialführungen oder Stadtspaziergänge zur Wiener Moderne zu informieren.

 

10.03.2017 / red
Bildcredit: WienTourismus