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Schladming setzt sich für Olympia 2026 ein

 

Schladming stellt Weichen für Olympia-Bewerbung.

 

Schon länger ist bekannt, dass sich Graz zusammen mit Schladming für die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben möchte. Die steirische Landeshauptstadt ist diesem Ziel nun ein Stück näher gerückt, nachdem der Schladminger Gemeinderat seine Zustimmung zur gemeinsamen Bewerbung gegeben hat.

Alle im Gemeinderat vertretenen Parteien stimmten der Aufstellung eines Beitrags zum Bewerbungsbudgets in der Höhe von 200.000 Euro zu. Das Geld soll aus Gemeindeüberschüssen des Vorjahres entnommen werden. Der Marketing-Effekt durch Olympia soll diesen Betrag um ein Vielfaches übersteigen.

 

Entscheidung fällt in Graz

Der wichtigere Beschluss, ob es zu einer Bewerbung kommen wird, fällt aber erst am 15. März. Dann wird in Graz über das Vorhaben abgestimmt. In der steirischen Landeshauptstadt wurde bereits Kritik an den Plänen laut, die vor allem von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) forciert werden. Unter anderem wird die Finanzierung in Frage gestellt und die Nichtberücksichtigung der Bevölkerung bei der Entscheidung kritisiert.

Sollte Graz den Zuschlag bekommen, will Schladming die alpinen Skibewerbe austragen. Die nordischen Bewerbe würden voraussichtlich in der Ramsau und in Bischofshofen ausgetragen werden, Snowboarder und Freestyler würden am Kreischberg um Medaillen rittern und die Biathlon-Bewerbe würden in Hochfilzen über die Bühne gehen. Als Austragungsort für Eisschnellauf-Bewerbe, Rodeln, Bob und Skeleton sind Inzell und Königssee in Bayern angedacht. Im Zuge der Bewerbung würden auch die Paralympics 2026 nach Österreich wandern.

Bildcredit: Hauser Kaibling Seilbahn- und LiftgesmbH