Gastronomische Gratwanderung: Optische Kunstwerke am Speisetisch sollen den Ansprüchen moderner Gourmets Rechnung tragen, ohne dem Geschmackserlebnis den Rang abzulaufen. Oberste Priorität in Sachen Tischkultur hat stets die Qualität.
Das Motto „Hauptsache satt“ ist schon längst passé. Hotels wie Restaurants übertreffen sich mit kreativen Tisch- und Buffetdekorationen, oft gleichen die Gedecke mehr einem Gemälde als einem nützlichen Beiwerk zur Nahrungsaufnahme. Kein Wunder, denn die Gourmets von heute lieben es, auch optisch überrascht zu werden. Neben innovativen Geschmackserlebnissen steht das Sprichwort „Das Auge isst mit“ ganz oben auf der Prioritätenliste. Eine abwechslungsreiche Präsentation ist also zum Muss geworden. Dekorative Schüsseln, glänzende Platten in weichen oder streng geometrischen Formen, glänzendes Besteck und edelste Tischwäsche sorgen dabei für die notwendige Eleganz. Hochwertige Materialien wie etwa Holz, Schiefer, Glas, Edelstahl und Porzellan in ungewöhnlichen Designs und Größen geben den Ton an.
Dass bei der Auswahl des passenden Geschirrs neben der optischen Note die Qualität zählt, versteht sich von selbst. Was nützt schließlich der schönste Teller, wenn er bereits nach wenigen Einsätzen eine abgeschlagene Kante hat. Auch die Spülmaschinen- oder Mikrowellenherd-Tauglichkeit sollte selbstverständlich sein.
Trends beleben die Wirtschaft
Der neueste kulinarische Trend in punkto Tischkultur kommt aus Frankreich und nennt sich „Verrine“, was übersetzt so viel bedeutet wie „kleines Glas“. Ob Suppen, farbenfrohe Vorspeisen oder kontrastreiche Desserts: Im kleinen Glas lassen sich die Speisen besonders eindrucksvoll und extravagant in Szene setzen.
Einer der ersten Produzenten, die sich mit diesem Thema auseinander gesetzt haben, ist der traditionsreiche Glashersteller Spiegelau mit seiner Serie „Delicious“. Auch Nachtmann hat sich etliche Ideen für einen aufregend gedeckten Tisch einfallen lassen. So eignen sich etwa die transparenten Teller und Schalen der Glas-Serie Dancing Stars perfekt für jede Sommertafel, ob festlich und elegant oder locker und leger auf der Terrasse. Die Wirkung der hochwertigen Produkte ist einmalig, denn hochwertige Handwerkskunst vereint sich mit Zeitgeist, Stil und Qualität. Die Glas-Serie „Ocean“ von Nachtmann – inspiriert von Wasser, Wellen und Meer – macht den Namen zum Programm: Die harmonischen Formen und das anmutig luftige Design vermitteln das Gefühl grenzenloser Weite. Zur Produktpalette von Ocean gehören Teller mit wellenartig anmutenden Rändern, Schalen in Muschelformen, Vasen und Champagnerkühler.
Bei Villeroy & Boch ließ man sich etwa von der Faszination urbaner Architektur und dem besonderen Flair moderner Hotels und Clubs zu einer neuen Geschirr-Serie inspirieren, die eine schnörkellose Ästhetik neben eine außergewöhnliche Formenvielfalt stellt und dabei weiche Schwünge und klare Konturen in Einklang bringt: „Modern Grace“ heißt eine Tischkollektion, die filigranen Chic mit urbanem Purismus kombiniert und aus dünnem Bone China gefertigt wird. Modern Grace ist auch dekoriert erhältlich und reflektiert damit den Spirit der späten 1960er-Jahre.
Die Serie „Cera“ wiederum orientiert sich in besonderer Weise an den Ansprüchen moderner Küche und Gastlichkeit. Die Formensprache ist sinnlich und harmonisch angelegt. Das leicht organische Design zeichnet sich durch wie aus Wachs modellierte, fließende Konturen aus. Interessant ist auch der Materialmix, denn bei Cera werden Geschirrteile aus Porzellan und Glas als modulare Bausteine miteinander kombiniert. So bietet die Serie überraschende Effekte für vielfältige kreative Tischinszenierungen. Weit über unsere Landesgrenzen hinaus ist Berndorf für bahnbrechendes Besteckdesign bekannt. Besonders eindrucksvoll ist „Royal Solitude“, ein zurückhaltend elegantes Modell, das bereits zu den Klassikern im Berndorf-Sortiment zählt und sich mit seinem zeitlosen Design in modernes aber auch klassisches Ambiente einfügt.
Buffets: trendiger denn je
Auch die Buffets werden immer fantasievoller, internationaler und aufwändiger inszeniert. Die Herausforderung dabei: die Dekoration soll kreativ und extravagant sein, darf aber trotzdem niemals von den Speisen ablenken. Übersichtlichkeit, Hygiene und Pflegeleichtigkeit sind die obersten Gebote. Die präsentierten Speisen sollten ansprechend aussehen und für den Gast leicht zu nutzen sein.
Farben und Dekors unterstreichen – insbesondere in der modernen Küche – idealerweise die Kulinarik. So eignen sich etwa Schalen oder Platten mit maritimer Verzierung oder Olivendekor für Fischspezialitäten und italienische Antipasti. Abgestimmte Akzente werden dabei durch Tischdecken oder -läufer und -sets erzielt. Auch hier gilt ganz klar die Maxime: Qualität geht vor.
Die Firma Hotelwäsche Erwin Müller bietet beispielsweise erstklassige und farbenfrohe Tischdekoration aus hochwertigen Textilien an. Das rechnet sich schnell, denn gerade bei einem Buffet, wo sich der Gast selbst bedient, kann leicht etwas daneben gehen. Aus diesem Grund müssen die Materialen auch bei häufigem Waschen langlebig und robust sein. Wer es lieber schlicht und edel haben möchte, sollte insbesondere auf Qualität achten. Hier bietet sich Damast an, ein Material, das immer wertvoll und elegant wirkt. Fein strukturiert oder in dezentem Rauten- oder Lilienmuster, bunt oder in elegantem Weiß oder Champagner sorgt Damast stilsicher für eine ästhetische Tisch- und Buffetgestaltung. Am praktischsten sind Gewebe mit einer flüssigkeitsabweisenden PerlTex-Ausrüstung.
Last but not least: Neben Farben und Qualität zählt bei Tischwäsche vor allem ein Kriterium: Sauberkeit. Professionelle Reinigungsfirmen entlasten die Betriebe, garantieren für perfekte und materialgerechte Reinigung und ersparen damit sämtlichen organisatorischen Aufwand.
Durchblick muss sein
Einern besonderen Stellenwert nehmen in der Gastronomie die Gläser ein. Auch hier zählt Qualität, wenn unliebsame Überraschungen vermieden werden sollen.
Als Glasspezialist schlechthin gilt die Firma Riedl. So lädt etwa die Serie „Swirl“ mit ihrem handschmeichelnden Design dazu ein, die außergewöhnlichen Formen des Glases zu erfühlen. Die Formgebung macht jeden Griff zum Glas zu einem Erlebnis. Aber auch Anhänger klassischer Glaskunst sind bei Riedel gut bedient. Denn die Weiß- und Rotweinglas-Serien eignen sich perfekt für jede Tischgestaltung und bieten noch dazu das richtige Glas in jeder Preisklasse.
Unverzichtbar für eine formvollendete Weinpräsentation sind qualitativ hochwertige Dekanter. Mit „Black Tie“, „Bliss“, „Smile“ oder „Touch“ hat sich Riedel ansprechende Designs mit außergewöhnlichen Formen einfallen lassen. Die extravaganten Formen der Kreationen machen die handgefertigten Dekanter aus Bleikristall zum Blickfang.
Auch Spiegelau punktet mit außergewöhnlichem Design. Etwa mit dem Dekanter „Red + White“, bei dem eine Halbkugel perfekt in die Einbuchtung am Karaffenboden eingepasst ist, die bei Bedarf mit Eis gefüllt werden kann. Der Weißwein bleibt dadurch angenehm kühl und auch bei sommerlichen Temperaturen ist der perfekte Trinkgenuss garantiert. Experten-Tipp: Der Versuch, auch einmal Champagner zu dekantieren, lohnt sich. Das Ergebnis wird überraschen.
Bild: Spiegelau
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