In der Wirtschaft zu Hause(r)

 

Wenn von Balthasar Hauser die Rede ist, fallen Begriffe wie Imperium, Phänomen, Legende. Über 100.000 Nächtigungen allein 2009 bestätigen den ideenreichen „Stanglwirt“. In allem.

 

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Mörbischer Seefestspiele starten in die Saison

Ab heute und bis 29. August geht in Mörbisch Lehars Zarewitsch über die Bühne. Mittendrin: Mr. Wunderbar Harald Serafin.


Harald Serafin ist es gelungen, zwei außerordentliche Sänger für die beiden Hauptrollen zu gewinnen. Den jungen Zarewitsch verkörpert der rumänische Tenor Tiberius Simu und in die Rolle seiner Geliebten Sonja wird Alexandra Reinprecht von der Staatsoper Wien schlüpfen. Intendant Harald Serafin wird als Großfürst auch 2010 auf der Seebühne zu erleben sein.

Die Operette von Franz Lehàr liefert musikalische Glanzstücke, wie das „Wolgalied“ und Sonjas Sehnsuchtslied „Einer wird kommen“.

Die Geschichte vom Zarewitsch und seiner nicht standesgemäßen Liebe besticht durch eine gelungene Mischung von russischem Lokalkolorit und neapolitanischer Lebensfreude. Der Inhalt: Der junge und schüchterne Alexej wird zum Thronfolger Russlands, zum Zarewitsch, erwählt. Diese Position verlangt eine baldige Eheschließung. Da Alexej sich hauptsächlich für Sport interessiert und ein wahrer Frauenfeind zu sein scheint, greift der Hof zu einer List und schickt ihm das Ballettmädchen Sonja, als Geliebte, um ihn auf das Eheleben vorzubereiten.

 

Anfangs ist der Zarewitsch sehr erzürnt und will nichts mit ihr zu tun haben. Doch Sonja gelingt es ihn zu besänftigen und gewinnt nicht nur sein Vertrauen, sondern auch seine Zuneigung. Das Glück währt nur kurz, denn die Etikette verlangt, dass Alexej eine standesgemäße, adelige Frau heiratet. Das Paar flieht nach Neapel und verbringt dort eine wunderschöne Zeit bis die Idylle  neuerlich getrübt wird.

 

Bild: Seefestspiele Mörbisch

 

 

 

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