Das fünfte Jahr in Folge darf sich das Burgenland über ein Wachstum bei den Nächtigungen freuen.
„Kein „lucky punch“, sondern das Ergebnis zielorientierter gemeinsamer Anstrengungen von Burgenland Tourismus und aller touristischen Betriebe im Land - vom kleinen Privatzimmervermieter bis hin zum Fünfsternehotel und zum Freizeitbetrieb“, so brachte Landeshauptmann und Präsident von Burgenland Tourismus Hans Niessl die Gründe für die nun schon seit Jahren anhaltende Erfolgsserie für die burgenländische Tourismuswirtschaft treffend auf den Punkt.
Ob Sport, Kultur, Natur, Wein, Gesundheit oder Wein & Kulinarik – zu allen großen Themenbereichen habe man in den letzten Jahren auch international vielbeachtete und werbewirksame Akzente und Marketingmaßnahmen gesetzt, wie Niessl in seinem Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre unterstrich. „Wir wollen uns endgültig als Ganzjahresdestination und „Antithese zur alpinen Bergwelt“ positionieren. Das ist uns in hohem Maße gelungen. Wir sind mit den Thermen bestens aufgestellt, und mit der Eröffnung des Leitbetriebs St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen haben wir im Norden des Landes den letzten Schritt auf diesem Weg gesetzt“, so Niessl. Um gleich ein ambitioniertes Ziel auszugeben: „Wir wollen in den nächsten Jahren 3,5 Millionen Nächtigungen“. Der Erfolgsrun im Tourismus sei im Übrigen ein Spiegelbild der gesamten burgenländischen Wirtschaft: „Das Burgenland ist die einzige Region in Mitteleuropa, die in der Entwicklung der letzten Jahren im Tourismus keinen Knick zu verzeichnen hatte“.
„Der Name „Märchenpark“ hat uns groß gemacht, das Thema Märchen wird auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts sein“, führte Ulrike Müller, Geschäftsführerin des seit heuer unter dem Namen „Familypark Neusiedler See“ firmierenden Erlebnisparks in St. Margarethen, aus. „Mit dem neuen Namen wollen wir noch mehr Gäste auch aus dem benachbarten Ausland ansprechen“. Dafür investieren die Betreiber kräftig: „Wir haben zuletzt 4,7 Millionen Euro in den Ausbau investiert. Das zahlt sich auch aus: Die Besucherzahlen sind von 340.000 im Jahr 2008 auf 400.000 im abgelaufenen Jahr gestiegen. Und immer mehr kommen nicht nur als Tagesgäste, sondern bleiben auch im Land“, so Müller.
Manfred Kalcher, Direktor des Balance Resorts in Stegersbach zeigte sich mit den Rahmenbedingungen für die Betriebe im Burgenland zufrieden. „Ich habe das Gefühl, dass dem Burgenland die Tourismuswirtschaft wichtig ist". Die Entwicklung des Vorzeigehotels kann sich denn auch sehen lassen. „Wir sind eines von nur vier Hotels österreichweit, die im Relaxguide mit der höchsten Punktezahl ausgezeichnet wurden. Wir wollen aber noch besser werden. Eine wichtige Voraussetzung ist für uns auch die Internationalisierung. Und wir brauchen noch mehr „Wiederholungstäter“, Gäste, die öfter wiederkommen“.
Im Bild: Dir. Gerhard Gucher, Burgenland Tourismus, Gen.Dir. Manfred Kalcher, Balance-Resort Stegersbach, Familypark Neusiedler See-GF Ulrike Müller, LH Präsident Burgenland Tourismus Hans Niessl, ÖHV-Bgld-Vors. Gen.Dir.Bert Jandl, VILA VITA Pannonia Pamhagen
Bild: Burgenland Tourismus
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