Wer braucht Gastro-Kritiker?

 

Sie sind die Läuse in den Pelzen der Gastronomen – die Kritiker. Doch können sie wirklich Karrieren fördern? Haben sie das Zeug, mit Vorsatz zu zerstören? Wer braucht die selbsternannten "Fress-Päpste"? Oder sind sie überschätzt, überheblich und entbehrlich? FM hörte sich in der Szene um.

 

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Gutes Gastronomiekonzept

Das GV-Gastrokonzept des K&P Flaggschiffs Siemens City Vienna geht nach knapp sechs Monaten auf.


„Voraussetzung für ein derart innovatives Betriebsrestaurant wie das der Siemens City Vienna ist, dass man sich ständig mit einem ändernden Markt, mit neuen Gäste- und Kundenbedürfnissen bewegt“, so Günter Kuhn von K&P, deren Stärke in der Umsetzung von gastronomische Themenwelten liegen. Vertikales Customizing lautet die Erfolgsformel. Durch neue Arbeitsmodelle, wie Jobsharing, Homeoffice, Gleitzeit und einer steigenden Frauenerwerbsquote, der Nachfrage nach Schnelligkeit und Convenience, nach Take away Produkten und mehr Nachhaltigkeit, wird sich die GV an diese neuen Arbeitswelten anpassen müssen. Das Gastronomiekonzept von Siemens City Vienna gilt bereits als richtungweisendes in Österreich und mit 3.500 Verpflegungseinheiten täglich als erfolgversprechendes wie rentables Objekt für die Siemens Verantwortlichen und Betreiber Eurest.

 

K&P hatte für die Siemens City Vienna ein bestimmtes Verzehrverhalten der Tischgäste prognostiziert: das „nature & vitality“ wird mit 25 Prozent veranschlagt, „mediterranean" mit 33 und „traditional“ voraussichtlich mit 42. Nach den ersten sechs Monaten wurde a) eine äußerst positive Resonanz bei den Mitarbeitern der Siemens AG, Wien, festgestellt und b) die tatsächlichen Tischgastzahlen, aufgelaufen bis Ende Juni 2010, erstmals saldiert: mit einer Punktlandung von 42 Prozent für Spitzenreiter „traditional“. Vorhersagesicher wurden „nature & vitality“ mit 27 und „mediterranean" mit 31 frequentiert. "Marktforschung und die Investition in Kundenwünsche hat sich ausgezahlt", ist Kuhn stolz.

 

Bild: K&P

 

 

 

 

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