Wer braucht Gastro-Kritiker?

 

Sie sind die Läuse in den Pelzen der Gastronomen – die Kritiker. Doch können sie wirklich Karrieren fördern? Haben sie das Zeug, mit Vorsatz zu zerstören? Wer braucht die selbsternannten "Fress-Päpste"? Oder sind sie überschätzt, überheblich und entbehrlich? FM hörte sich in der Szene um.

 

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Keine Nabelschau im Tourismus

Tourismusdirektor Norbert Kettner fordert mehr globales Arbeiten von der Österreich Werbung.


Tourismusdirektor Norbert Kettner will mehr Zuwachs an ausländischen Touristen. Er kritisiert und fordert dies mit dem Verweis auf die internationalen Nächtigungszahlen. „Sie zeigen, was erreichbar ist, wenn man global arbeitet, und ich appelliere daher an die Eigentümer der Österreich Werbung, unserer nationalen Tourismusorganisation, das auch zu ermöglichen. Der Inlandsmarkt ist ohne Zweifel wichtig und wertvoll. Beunruhigend finde ich jedoch das momentane gebetsmühlenartige Beschwören des Inlandsmarktes als allein selig machende Wunderformel."

 

Kurz gesagt: Ohne Internationalisierung sieht Kettner Österreichs Tourismus stagnieren. Das Worst-Case-Zenario: Österreich wird sich von den am stärksten wachsenden Herkunftsmärkten unwiederbringlich abkoppeln. "Das darf nicht geschehen", so Kettner. "Nabelschau kann doch im Tourismus keine Zukunftsperspektive sein, schließlich gibt es mehr Ausland als Inland – gerade für Österreich."

 

 

Bild: Norbert Kettner

Foto: Martin Stöbich

 

 

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