Wer braucht Gastro-Kritiker?

 

Sie sind die Läuse in den Pelzen der Gastronomen – die Kritiker. Doch können sie wirklich Karrieren fördern? Haben sie das Zeug, mit Vorsatz zu zerstören? Wer braucht die selbsternannten "Fress-Päpste"? Oder sind sie überschätzt, überheblich und entbehrlich? FM hörte sich in der Szene um.

 

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Druckfrisch: Der Falstaff-Weinguide 2010

Österreichs Standardwerk zum Thema Wein ist mit 3000 österreichischen und Südtiroler Weinen auf 832 Seiten erschienen.


Seit 8. Juli ist der Falstaff-Weinguide 2010 erhältlich. Falstaff-Chefredakteur und Weinguide-Autor Peter Moser legt damit zum 13. Mal seinen mittlerweile über 800 Seiten starken „Jahresbericht“ zum Thema „Wein in Österreich“ vor. Weinliebhaber dürfen sich auf einen umfassenden Leitfaden über kraftvolle Weißweine, zunehmend feinere Rotweine, hervorragende Süßweinen und dazu das Beste aus Südtirol freuen. Erstmals wurden auch ausgewählte Destillate der heimischen Edelbrenner in die Bewertung mit aufgenommen.

 

An die 470 Weinbaubetriebe haben ihre besten Weine zur Bewertung im Falstaff-Weinguide eingereicht. In den letzten Monaten wurden von Chefredakteur Peter Moser über 3000 aktuelle Weine, sowohl Fassproben wie bereits gefüllte, einer kritischen Betrachtung unterzogen. „Österreichs Weine haben eine erstaunliche Entwicklung durchlaufen. Ein Trend, der sich in Österreich immer deutlicher abzeichnet, ist die Hinwendung zum biologischen und biodynamischen Weinbau, ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit“, so der Experte und weckt die Neugier der Weinliebhaber.

 

Zahlreiche Betriebe dürfen sich in diesem Jahr für eine Aufwertung im fünfstufigen Sterne-Klassement für die Gesamtleistung freuen, darunter das Weingut Prager aus Weissenkirchen in der Wachau, das Weingut Pöckl aus Mönchhof sowie das Weingut Albert Gesellmann. Von bisher drei auf nunmehr vier Sterne aufgewertet wurden das Weingut Salomon - Undhof aus Krems-Stein, das Weingut Josef Högl aus Viessling im Spitzergraben in der Wachau, das Weingut Juris in Gols sowie der Johanneshof - Reinisch in Tattendorf in der Thermenregion. Von zwei auf drei Sterne konnte sich eine größere Zahl engagierter Betriebe verbessern, darunter Namen wie Johann Donabaum und Karl Holzapfel aus der Wachau, Hermann Moser und Weingut Stadt Krems aus dem Kremstal, Josef Ehmoser und Josef Fritz vom Wagram, Daniel Jaunegg und Erwin Tschermonegg aus der Südsteiermark oder das Illmitzer Süßweingut Heiss oder Robert Goldenits aus Tadten. An die zwanzig Betriebe steigerten sich von einem auf den zweiten Stern, annähernd ebensoviel dürfen sich über das Erreichen der ersten große Hürde, den ersten Stern  freuen. Die Aufwertungen spiegeln nicht nur das ungebrochene Bemühen um eine ständig wachsende Qualität österreichischer Produkte sondern auch die Antwort auf das Interesse der Konsumenten und Weinfreunde.

 

Bild: Falstaff

 

 

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