Wer braucht Gastro-Kritiker?

 

Sie sind die Läuse in den Pelzen der Gastronomen – die Kritiker. Doch können sie wirklich Karrieren fördern? Haben sie das Zeug, mit Vorsatz zu zerstören? Wer braucht die selbsternannten "Fress-Päpste"? Oder sind sie überschätzt, überheblich und entbehrlich? FM hörte sich in der Szene um.

 

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NÖ-CARD treibt Ausflugszielen viele Besucher zu

Die NÖ-CARD, von der bisher rund 95.000 Stück verkauft wurden, ist sehr beliebt.


Von der NÖ-CARD wurden bisher rund 95.000 Stück verkauft. Viele Ausflugsziele im Land melden dadurch einen vermehrten Besucherzustrom, den die NÖ-CARD auslöst. "Schon ein Drittel unserer Besucher kommt mit der NÖ-CARD, und die Tendenz ist weiter steigend", teilt Martina Stromberger vom Bärenschutzzentrum Arbesbach im Waldviertel mit. Für ein Ausflugsziel wie den Bärenwald, der abseits der Ballungszentren liege, sei die NÖ-CARD natürlich ein "Riesengewinn".

 

Heuer erstmals im Programm der NÖ-CARD mit dabei ist das Ybbstaler Solebad Göstling im Mostviertel. Auch dort zeigt man sich von der Wirkung des Kundenbindungsinstruments beeindruckt. "Viele unserer Gäste, die NÖ-CARD-Inhaber sind, waren schon öfter als einmal im Bad", sagt Solebad-Sprecherin Sonja Beer. Man erhalte von den Besuchern sehr viele positive Rückmeldungen. In der Buckligen Welt profitiert ein Schwimmbad ebenfalls beträchtlich von der NÖ-CARD - das Burgbad Kirchschlag. "Wir sind heuer erstmals mit dabei. Gleich nach der Saisoneröffnung war zu sehen, dass mit der Karte viele neue Gäste kommen", berichtet Bernhard Pichler vom Burgbad Kirchschlag. Die Stadtgemeinde wolle mit der Teilnahme an der Aktion den Bekanntheitsgrad ihres Bades, das erst kürzlich renoviert worden ist, deutlich erhöhen.

 

"Bisher hatte uns ein Großteil unserer Gäste über das Internet entdeckt. Mit Hilfe der NÖ-CARD erreichen wir jetzt einen weiteren großen Interessentenkreis", erklärt Werner Killmeyer, der in Raggendorf im Bezirk Gänserndorf ein Bio-Weingut betreibt. Seine Weinverkostungen, an denen bis zu 30 Personen teilnehmen können, seien dank der Karte "an fast jedem Wochenende ausgebucht". Auch die notwendige Voranmeldung funktioniere klaglos, gibt Killmeyer bekannt.

 

Die aktuelle NÖ-CARD ist bis 31. März 2011 gültig. Zum Normalpreis kostet die NÖ-CARD für Erwachsene 47 Euro. Jugendliche von 6 bis 16 Jahren zahlen nur 21 Euro, Kinder bis zum Alter von 6 Jahren überhaupt nichts. Wer eine alte Karte besitzt, kann sie um fünf Euro verbilligt verlängern lassen. Erhältlich ist die NÖ-CARD 2010/11 u.a. in Trafiken in Niederösterreich und Wien, in 620 Raiffeisen-Bankstellen sowie über das Internet.

 

 

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